Die digitale Qualitätsinfrastruktur in Deutschland – ein Whitepaper!
Laden Sie sich das Whitepaper am Ende dieses Einleitungsartikels herunter!
Betrachtet man die „digitale Qualitätsinfrastruktur“ in Deutschland aus der Vogelperspektive, so scheint alles perfekt. Deutschland hat Projekte – wie QI-Digital – auf den Weg gebracht, die international Aufmerksamkeit erregen.
Die (digitale) Qualitätsinfrastruktur in Deutschland – ein Model des „digital LabHub“
Wir kümmern uns um digitalen Datenaustausch und die digitale Kommunikation mit Projekten wie dem digitalen Kalibrierschein (DCC). Wir betreiben Schnittstellenharmonisierung und Aufbau von Austauschplattformen in der Trinkwasserhygiene (SHAPTH) und realisieren eAttestation (das digitale Akkreditierungssymbol) und andere digitale Zertifikate.
Wir haben das maschineninterpretierbare Einheitensystem (D-SI) auf den Weg gebracht und vernetzen Mess- und Prüfgeräte mit einheitlichen international anerkannten Datenformaten (LADS OPC-UA). Wir gründen „Koalitionen der Willigen“ in Arbeitsgruppen der „digitalen Speerspitze“ einer Branche (digital LabHub).
Die deutsche Akkreditierungsstelle realisiert im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) den DAkkS-PORT zur digitalen Einreichung von Anträgen und Dokumenten.
Bis hierhin – ALLES richtig gemacht.
Schaut man in die einzelnen Ebenen für die digitale Qualitätsinfrastruktur, so stellt man fest, dass man horizontal feststeckt. Es ist jahrelange Arbeit in „Theorie“ und „Erprobung“ im „Labormaßstab“ geflossen. Wir haben in Grundsatzarbeit investiert.
Jetzt geht es darum, die „Kuh zum fliegen zu bringen“! Eine Disziplin, in der sich Deutschland schwer tut. Die Wirtschaftsteilnehmer erwarten zu viel „von oben“ – und „dort oben“ glaubt man zu oft aus der Vogelperspektive: „das wird schon werden!“ – Doch was wir brauchen ist digitale Kompetenz und der nächste Investitionsschritt in Infrastruktur und Kommunikation.
Wenn wir auf Länder wie China schauen und uns die Frage stellen, wie dort mit diesen Grundlagen umgegangen werden würde, finden wir nur eine Antwort: „Die würden SOFORT Infrastruktur bauen – um sehr EFFIZIENT zu werden!“
Worum geht’s in unserem Whitepaper: Warum eine digitale Qualitätsinfrastruktur ein Standortfaktor ist – und was Labore tun können!
Wir – die AUDITTRAILS Networks GmbH – beleuchten in unserem Whitepaper die Herausforderungen für die digitale Qualitätsinfrastruktur über ihr entsprechendes Level-System und setzen uns damit auseinander, welche Herausforderungen damit konkret für Ihr Laboratorium als Konformitätsbewertungsstelle verbunden sind und wie man ihnen begegnen kann!
Am Ende des Whitepapers findet Sie ein Checkliste zur Selbstreflexion, wie gut Ihr Unternehmen bzw. Ihr Laboratorium auf die zukünftigen Herausforderungen eingestellt ist!
Akkreditierte Labore stehen heute unter einem paradoxen Druck: Sie arbeiten normgerecht, kompetent und mit hoher fachlicher Qualität – und erleben gleichzeitig steigende regulatorische Anforderungen, zunehmenden administrativen Aufwand und wachsende digitale Risiken.
In vielen Diskussionen entsteht daraus ein verkürztes Narrativ: „Die bürokratischen Aufwände steigen aufgrund steigender Regulierung.“ „Die Verfahren dauern zu lange.“ „Die Akkreditierungsstellen bremsen die Wirtschaft.“
Diese Wahrnehmung ist nachvollziehbar – greift jedoch zu kurz. Denn bei genauerer Betrachtung zeigt sich:
Die Herausforderungen liegen weniger in den Anforderungen selbst, sondern in der Art, wie Digitalisierung für die digitale Qualitätsinfrastruktur (bislang) umgesetzt wird.
Digitalisierung wird überwiegend horizontal gedacht – innerhalb einzelner Organisationen, Ebenen und Zuständigkeiten. Labore digitalisieren ihre internen Prozesse:
Anerkennende Instanzen (wie z.B. die deutsche Akkreditierungsstelle, das Kraftfahrtbundesamt, etc.) digitalisieren ihre Verwaltungsabläufe.
Konformitätsbewertungsstellen und Unternehmen digitalisieren ihre Bewertungsverfahren, Prozesse und Managementsysteme.
Was weitgehend fehlt, ist die vertikale Verbindung dieser Ebenen: standardisierte Datenmodelle, prozessuale Anschlussfähigkeit und ein strukturierter digitaler Austausch entlang der gesamten Qualitätsinfrastruktur. Dort wo Herausforderungen angenommen bereits angenommen wurden und Infrastruktur geschaffen wird, scheitern wir am Föderalismus.
Hinzu kommt ein zweiter, oft unterschätzter Faktor: Viele Prozesse und Automatismen hängen heute von Legacy-Systemen ab. Systemen, die oft bereits abgekündigt sind, oder vor der Abkündigung stehen. Managementsysteme sind historisch dokumentenbasiert gewachsen – normkonform, bewährt und funktional, aber nur begrenzt integrierbar.
Prinzipiell ist der Entstehungsweg solcher Systeme glasklar: Es wurde bislang immer so umgesetzt – und die Effizienzfrage stellte sich lange Zeit nicht.
Das ist nicht grundsätzlich schlecht. Es wird nur dann problematisch, wenn es so bleibt.
Unser Whitepaper stellt sich der Herausforderung zu analysieren, was notwendig wäre, damit aus der Vision für eine digitale Qualitätsinfrastruktur greifbare Realität wird.
Download des Whitepapers
Gerne stellen wir Ihnen das Whitepaper als Download zu Verfügung:
Geschäftsführer der AUDITTRAILS Networks GmbH sowie Leiter der Produktentwicklung des AUDITTRAILS-Managementsystem-Frameworks.
Benannter Fachexperte der DAkkS für Prüflaboratorien und für Zertifizierungsstellen für Produkte, Prozesse und Dienstleistungen.
Mandatsträger in der Projektgruppe "Akkreditierung" im Verband unabhängiger Prüflaboratorien e.V.!
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